Ein Film-Festival für Sally Perel

Der jüdische Junge, der ausgerechnet als Hitlerjunge den Nationalsozialismus überlebte und dessen Erinnerungen Jahrzehnte später verfilmt wurden, ist der Namenspatron des neuen Oberhausener Festivals. Vom 11. bis 18. März findet es mit Filmvorführungen in der Lichtburg und Vortragsveranstaltungen in vielen Oberhausener Schulen statt.

Als der Zweite Weltkrieg end…ete, war Sally Perel gerade 20 Jahre alt. Danach brauchte es noch einmal über 40 Jahre, bis Sally Perel seine Erlebnisse aufschrieb und anderen mitteilen konnte. Als seine Erinnerungen verfilmt wurden, erfuhr er große internationale Aufmerksamkeit.
Sally Perel
Wichtig ist Sally Perel aber vor allem, dass er seine Geschichte noch selbst jungen Menschen erzählt. Und er will ihnen nicht nur berichten, sondern mit ihnen persönlich ins Gespräch kommen. Und so unternimmt er seit langen Jahren Lesereisen, auf denen er sich mit großer Begeisterung ins Gespräch mit jungen Menschen vertieft. Kein Wunder, dass er seit inzwischen zwölf Jahren in Oberhausen ein ungemein beliebter Gast ist. Aus dieser gegenseitigen Verbundenheit ist nun das Sally Perel Film Festival hervorgegangen, das zukünftig alle zwei Jahre stattfinden wird.
In diesem Jahr werden in der Lichtburg die Filme „Hitlerjunge Salomon“, „Sein oder Nichtsein“ und „Der große Diktator“ gezeigt.

Vorträge hält Sally Perel am Sophie-Scholl-Gymnasium, Heinrich-Böll-Gesamtschule, Bertha-von-Suttner-Gymnasium, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, und dem Hans-Sachs-Berufskolleg.

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